„Auf den Spuren meiner Vorfahren“ ist ein persönlicher Dokumentarfilm von Ute Köhler, der ihre Familiengeschichte erforscht. Durch Reisen, Interviews und historische Recherchen zeichnet die Filmemacherin die Migration ihrer Familie von Deutschland nach Osteuropa nach.
Über:
„Auf den Spuren meiner Vorfahren“ ist ein persönlicher Dokumentarfilm von Ute Köhler über ihre Familiengeschichte. Die Filmemacherin begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise, um die Auswanderungsroute ihrer Vorfahren zurückzuverfolgen, die im 18. Jahrhundert von Süddeutschland nach Galizien (dem heutigen Polen) und später nach Wolhynien (Ukraine) ausgewandert sind.
Der Film beginnt mit Ute Köhlers eigener Wanderung von Dolgesheim nach Ulm in Süddeutschland, gefolgt von einer Fahrradtour entlang der Donau nach Wien (Österreich). Dies ist die gleiche Route, die ihre Vorfahren vor 240 Jahren in fünfter Generation zurückgelegt haben. Durch Interviews mit Zeitzeugen wie ihrem Großonkel Ludwig Zimmermann, der 1902 in Wolhynien geboren wurde, sowie durch Gespräche mit Historikern und Archivaren in Polen entfaltet sich die bewegende Auswanderungsgeschichte der deutschen Kolonisten.
Der Dokumentarfilm zeigt, wie ihre Vorfahren im 19. und frühen 20. Jahrhundert als Bauern in deutschen Kolonien lebten, zum Beispiel in Hohenbach und Reichsheim im Weichseldreieck in Galizien und später in der Nähe der Stadt Lutsk in Wolhynien, bis sie während des Ersten Weltkriegs erneut fliehen mussten. Ludwig Zimmermanns Familie wurde 1915 ins russische Hinterland deportiert und kehrte 1918 nach Deutschland zurück. Der Film verbindet persönliche Recherchen mit historischer Analyse und gipfelt in Ute Köhlers Entscheidung, diese Familiengeschichte in einem Roman zu verarbeiten, einer literarischen Hommage an ihre mutigen Vorfahren.

Biografie des Regisseurs – Ute Koehler, Katherin Wermke:
Ute Köhler, 1980 in Berlin geboren, hat mehrere Kurse in „Kreativem Schreiben“ und eine Ausbildung zur Romanautorin an der „Romanschule“ absolviert. Seit ihrem vierzehnten Lebensjahr schreibt sie Lyrik und Prosa und veröffentlichte 2013 ihr Gedichtdebüt „Zeitlose Träume“ bei der Dahlemer Verlagsanstalt. Inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte entstand die Idee zu ihrer ersten mehrteiligen Romanreihe. „Auf den Spuren meiner Vorfahren“ ist Ute Köhlers erster Dokumentarfilm und hat im Sommer 2025 auf Filmfestivals weltweit bereits unglaubliche Anerkennung und Auszeichnungen erhalten.
Katherin Wermke, geboren 1977 in Deutschland, ist eine international bekannte Fotografin mit Sitz in Barcelona, Berlin und New York. Sie gründete Barcelona Photographer und hat sich auf Werbe-, Unternehmens- und Porträtfotografie spezialisiert. Sie wurde am IEFC Barcelona und an der School of Visual Arts in New York ausgebildet und hat für große Kunden wie die Deutsche Bank, Mercedes Benz, Nestlé und das Wall Street Journal Europe gearbeitet. Sie unterrichtet Fotografie-Workshops und entwickelt eine künstlerische Karriere mit Schwerpunkt auf Reisen, Straßenfotografie und sozialen Themen, insbesondere durch ihre Arbeit mit der NGO Street Heroes of India. Sie expandiert in die Filmregie der Fotografie.
Besetzung/Crewliste & Technische Details:
EINE PRODUKTION VON KÖHLER & WERMKE
Regie / Drehbuch Ute Köhler
Kinematographie/ Co-Regie Katherin Wermke
EDITION: José Sanabria
FILMMUSIK: Wellenfänger Andreas Koch
GRAFIK DESIGN: Jordi Arcaz
Erzähler: Ute Köhler
Produktionsjahr: 2025
Format: 4K 25fps
Danksagung:
MÖCHTEN WIR UNS FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG BEDANKEN:
Katharina Abel (†), Ludwig Zimmermann (†), Inge Thieslack (†), Stefanie Reer (geb. Thieslack), Dr. Lesek Hońdo, Dr. Włodzimierz Gąsiewski, Krystyna Gargas-Gasiewski, Urzula Rzeszut-Baran und Dr. Janouz Radwanski, Magda Rzeznik, Jan Wareda, Leon Getinger, Janina Markowsky, José Sanabria, Jordi Arcaz, Andreas Koch (Wellenfänger), Michael Fischer/ Dahlemer Verlagsanstalt, Maikel Menéndez, Leandro Torres Pérez, Damian Makowski, Luca Palma, Dayli Steinhoff, Miriam Boyer, Maribel Santin, Hartmut Meyer-Ohrt, Blanca Knodel, Katharina Nobis, Hotel Schloss Dolgesheim, Verein „Die Galiziendeutschen – Geschichte und Erinnerungskultur e. V.“, „Historischer Verein Wolhynien e.V.“, Freilichtmuseum Kolbuszowa/ Polen, Archiv Tarnov/ Polen.
Mein besonderer Dank gilt der Fotografin und Filmemacherin Katherin Wermke und meinen Eltern, Gundela Köhler & Edgar Köhler (†), die mich immer wieder inspirieren und die ich in meinem Herzen trage.